Silvester-Quiz: 30 Fragen mit Antworten, von Bleigießen bis Dinner for One

Dreißig Silvesterfragen in vier Runden – Bräuche aus aller Welt, Kalender und Uhrzeit, Feuerwerk und Chemie, und eine Runde Zahlen und Kurioses mit Schätzfrage zum Stechen – mit Antworten, der Geschichte dahinter und einem Ablauf, der vor Mitternacht fertig ist.

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So nutzt du die Fragen

Dreißig Fragen in vier Runden: Silvesterbräuche aus aller Welt, Kalender und Uhrzeit, Feuerwerk und seine Chemie, und zum Schluss eine Runde Zahlen und Kurioses, deren letzte Frage eine Schätzfrage fürs Stechen ist. Lies sie einzeln mit zwanzig Sekunden Antwortzeit vor, oder tipp sie in ein Community-Quiz auf omequiz, damit alle am eigenen Handy antworten und die Punkte sich von selbst zählen. An einem Abend, an dem der Gastgeber nebenbei Essen, Gäste und Uhr im Blick behalten muss, ist das keine Kleinigkeit.

Zu jeder Antwort gehören ein, zwei Sätze Geschichte, denn „zwölf“ ist eine langweilige Antwort, zwölf Weintrauben im Takt der Glockenschläge von Madrid dagegen nicht. Wo eine Antwort auf Überlieferung beruht statt auf Belegen – wie der erste Besucher des Jahres in Schottland aussehen soll, woher der „Gute Rutsch“ stammt –, steht in der Frage „der Überlieferung nach“ oder „gilt als“, und so solltest du es auch vorlesen. Ein Quiz, das eine Legende als Tatsache verkauft, wird zuverlässig von dem einen Gast korrigiert, der es besser weiß.

Mit derselben Sorgfalt sind die Zeitzonen-Fragen formuliert. Auf „Wer feiert zuerst?“ hört man meist „Neuseeland“, und das stimmt nicht; auf „Wer feiert zuletzt?“ selten etwas Besseres. Beides steht in Runde zwei, und zwar so, dass sich niemand darüber streiten kann: Gefragt ist nach bewohnten Orten, denn ganz am Ende der Uhr liegen zwei unbewohnte Inseln in einer Zeitzone für sich.

Runde eins: Bräuche aus aller Welt

1. Was isst man in Spanien um Mitternacht, eine pro Glockenschlag? Zwölf Weintrauben, „las uvas de la suerte“, die Glückstrauben – im Takt der Uhr an der Puerta del Sol in Madrid, deren Schläge landesweit live im Fernsehen laufen. Der Brauch wird meist auf das Jahr 1909 zurückgeführt, als Traubenbauern bei Alicante eine Überschussernte loswerden mussten; Berichte aus Madrid gibt es allerdings schon früher.

2. Wie heißt der Silvesterabend in Schottland? Hogmanay – woher das Wort kommt, hat bis heute niemand sicher geklärt. Jahrhundertelang war es dort das größere Fest, weil die protestantische Kirche Schottlands dem Weihnachtsfest misstraute: Der erste Weihnachtstag wurde in Schottland erst 1958 gesetzlicher Feiertag.

3. Wie nennt man in Schottland und Nordengland den Brauch, nach Mitternacht als Erster über die Schwelle eines Hauses zu treten? First-Footing. Der Überlieferung nach bringt ein großer, dunkelhaariger Mann das meiste Glück, am besten mit Geschenken: Kohle fürs Feuer, Salz, Shortbread und ein Gläschen Whisky. Eine beliebte Erklärung für die dunklen Haare lautet, dass ein blonder Fremder vor der Tür früher Wikinger bedeutete.

4. Wer hat „Auld Lang Syne“ aufgeschrieben, und was heißt der Titel? Robert Burns, 1788 – nach eigener Aussage nach dem Gesang eines alten Mannes; der Titel bedeutet ungefähr „vor langer Zeit“ oder „um der alten Zeiten willen“. Bei uns kennt man die Melodie als „Nehmt Abschied, Brüder“, und in Japan wird sie bei Schulabschlüssen gesungen und in Geschäften kurz vor Ladenschluss gespielt.

5. Wie oft werden in Japan in der Silvesternacht die Glocken der buddhistischen Tempel geschlagen? 108-mal. Der Brauch heißt Joya no Kane, und die Zahl steht für die 108 weltlichen Begierden, die nach buddhistischer Lehre ein Menschenleben belasten; jeder Schlag soll eine davon vertreiben, bevor das Jahr beginnt.

6. In welchem Land steigt man um Mitternacht auf einen Stuhl und springt ins neue Jahr? In Dänemark. Dort werden der Überlieferung nach auch alte Teller gesammelt und an Silvester vor den Haustüren von Freunden zerschlagen – je größer der Scherbenhaufen am Morgen, desto mehr Freunde hat man.

7. Was hat man an Silvester auf einem Löffel über der Kerze geschmolzen und in kaltes Wasser gegossen, um aus der Form das neue Jahr zu lesen? Blei – daher der Name Bleigießen. Seit 2018 dürfen bleihaltige Sets in der EU nicht mehr verkauft werden, weil das Metall giftig ist; heute gießt man Wachs oder bleifreies Zinn.

8. Was steckt an Silvester als Scherz in einem oder zwei der Berliner auf dem Teller? Senf. Wie das Gebäck heißt, ist die eigentliche Streitfrage: Berliner in den meisten Teilen Deutschlands, Pfannkuchen in Berlin und weiten Teilen des Ostens, Krapfen im Süden und in Österreich – der Teller sorgt also schon für Diskussionen, bevor jemand in den falschen gebissen hat.

Runde zwei: Kalender und Uhrzeit

9. Warum heißt der 31. Dezember bei uns Silvester? Weil es der Gedenktag von Papst Silvester I. ist, der am 31. Dezember 335 starb. Auch Polen („Sylwester“), Italien („San Silvestro“) und Frankreich („la Saint-Sylvestre“) benennen den Abend nach ihm, obwohl kaum jemand von denen, die ihn jedes Jahr feiern, sonst etwas über ihn weiß.

10. Nach welchem römischen Gott ist der Januar benannt? Nach Janus, dem doppelgesichtigen Gott der Türen und Anfänge, der zugleich zurück ins alte und nach vorn ins neue Jahr blickt. Ab 153 v. Chr. begann das römische Amtsjahr am 1. Januar, weil die Konsuln an diesem Tag ihr Amt antraten, und Caesars Kalender behielt das bei; der älteste römische Kalender hatte im März begonnen – deshalb tragen September bis Dezember bis heute die lateinischen Zahlen sieben bis zehn im Namen.

11. Wie viele Tage fielen aus, als Papst Gregor XIII. 1582 den Kalender reformierte? Zehn: Auf Donnerstag, den 4. Oktober 1582, folgte Freitag, der 15. Oktober. Das julianische Jahr war rund elf Minuten zu lang, und über die Jahrhunderte war der Kalender den Jahreszeiten davongelaufen, Ostern gleich mit; die evangelischen Gebiete Deutschlands zogen erst im Jahr 1700 nach, bis dahin galten im Land zwei Kalender nebeneinander.

12. An welchem Tag begann in England bis 1752 offiziell das neue Jahr? Am 25. März, an Mariä Verkündigung. Schottland hatte schon 1600 auf den 1. Januar umgestellt; England zog erst 1752 nach, im selben Jahr, in dem Großbritannien den gregorianischen Kalender übernahm und auf Mittwoch, den 2. September, direkt Donnerstag, der 14. September, folgte. Dass das britische Steuerjahr bis heute am 6. April beginnt, wird meist genau damit erklärt: Es ist der alte Neujahrstag, verschoben um die verlorenen Tage.

13. An welchem Datum feiern viele Menschen in Russland und Serbien das „Alte Neujahr“? Am 14. Januar – das ist der 1. Januar nach dem julianischen Kalender, der inzwischen dreizehn Tage hinterherhinkt. Russland stellte den bürgerlichen Kalender erst 1918 um, die orthodoxe Kirche blieb beim alten, und so hat das Land eine Woche nach dem orthodoxen Weihnachtsfest noch einen zweiten Silvesterabend.

14. Welcher bewohnte Ort erreicht als erster die Mitternacht? Kiritimati, auch Weihnachtsinsel genannt, in den Line Islands von Kiribati, deren Uhren vierzehn Stunden vor der Weltzeit gehen – dort knallen die Korken, wenn es bei uns 11 Uhr vormittags ist. Kiribati hat seine östlichen Inseln Anfang 1995 auf die andere Seite der Datumsgrenze geholt, damit im ganzen Land dasselbe Datum gilt; mit der australischen Weihnachtsinsel im Indischen Ozean hat das Atoll nichts zu tun, den Namen gab ihm James Cook, der an Heiligabend 1777 dort ankam.

15. Und welche bewohnten Orte feiern als letzte? Amerikanisch-Samoa und Niue, elf Stunden hinter der Weltzeit – dort ist Mitternacht, wenn es bei uns am Neujahrstag schon 12 Uhr mittags ist. Nur die unbewohnten Inseln Baker und Howland liegen noch eine Stunde dahinter; das unabhängige Samoa, einen kurzen Flug von Amerikanisch-Samoa entfernt, hat Ende 2011 die Seite der Datumsgrenze gewechselt, dafür den 30. Dezember ausgelassen, und feiert seitdem rund einen Tag früher als sein Nachbar.

16. Wenn über dem Hafen von Sydney um Mitternacht das Feuerwerk losgeht – wie spät ist es dann in Deutschland? 14 Uhr an Silvester. In Australien ist im Dezember Sommer, Sydney hat Sommerzeit und liegt damit zehn Stunden vor uns; deshalb sieht man das Feuerwerk hierzulande schon in den Nachrichten am Nachmittag, lange bevor das Raclette vorgeheizt ist.

Runde drei: Feuerwerk und Chemie

17. In welchem Land wurde das Schwarzpulver erfunden? In China. Die Entdeckung wird meist Alchemisten des neunten Jahrhunderts zugeschrieben, die ein Lebenselixier suchten und stattdessen eine Mischung aus Salpeter, Schwefel und Holzkohle fanden; der Freiburger Mönch Berthold Schwarz, dem man die Erfindung hierzulande gern zuschreibt, ist eine Legende, und ob es ihn überhaupt gab, ist unsicher.

18. Welches Metall färbt Feuerwerk rot? Strontium. Die Farben entstehen wie bei der Flammenfärbung im Chemieunterricht: Hitze hebt die Elektronen eines Metalls auf ein höheres Energieniveau, und wenn sie zurückfallen, geben sie Licht in einer Farbe ab, die für das Element typisch ist. Benannt ist Strontium nach Strontian, einem Dorf im schottischen Hochland, wo sein Mineral zuerst gefunden wurde.

19. Und welches Metall macht Grün? Barium, benannt nach dem griechischen „barys“, schwer, wegen des Schwerspats, in dem es gefunden wurde. Bis weit ins neunzehnte Jahrhundert war Feuerwerk vor allem golden, orange und weiß; kräftige Farben wie dieses Grün kamen erst mit der neueren Chemie.

20. Welches Metall macht Blau – und warum ist Blau die schwierigste Farbe? Kupfer. Die Verbindung, die blau leuchtet, zerfällt, wenn die Flamme zu heiß ist, und leuchtet nur schwach, wenn sie zu kühl ist; ein tiefes, sauberes Blau gilt deshalb als Meisterstück, und zusammen mit Strontiumrot ergibt es Violett.

21. Welches Element färbt so kräftig gelb, dass Feuerwerker es aus allen anderen Farben heraushalten müssen? Natrium – dasselbe Element, das alte Straßenlaternen orangegelb leuchten ließ und die Gasflamme gelb färbt, wenn das gesalzene Nudelwasser überkocht. Schon eine Spur davon in einer grünen oder blauen Mischung lässt die Farbe verblassen.

22. Du siehst eine Rakete zerplatzen und hörst den Knall drei Sekunden später. Wie weit ist sie ungefähr entfernt? Rund einen Kilometer. Licht kommt praktisch sofort an, der Schall schafft in kalter Winterluft nur gut 330 Meter pro Sekunde; drei Sekunden zwischen Blitz und Knall sind also etwa ein Kilometer – dieselbe Faustregel wie beim Gewitter.

23. Welcher Druck herrscht ungefähr in einer Flasche Champagner? Etwa sechs bar, zwei- bis dreimal so viel wie in einem Autoreifen – deshalb zeigt der Korken zur Decke und nie auf ein Gesicht. Der Mönch Dom Pérignon gilt gemeinhin als Erfinder des Champagners, doch zu seiner Zeit galten Bläschen im Wein eher als Fehler, und sein angeblicher Ausruf „Ich trinke Sterne“ stammt offenbar aus viel späterer Werbung.

Runde vier: Zahlen und Kurioses

24. In welchem Jahr fiel am New Yorker Times Square zum ersten Mal eine Kugel zum Jahreswechsel? 1907, zum Übergang ins Jahr 1908. Vorbild waren die Zeitbälle, die früher in Häfen und an Sternwarten fielen, damit Schiffe ihre Uhren stellen konnten – der in Greenwich wurde 1833 aufgestellt und fällt um 13 Uhr –, und ausgefallen ist die Kugel nur 1942 und 1943, wegen der Verdunkelung im Krieg.

25. Was antwortet Miss Sophie in „Dinner for One“, wenn James fragt: „The same procedure as last year, Miss Sophie?“ „The same procedure as every year, James.“ Der NDR zeichnete den rund achtzehn Minuten langen Sketch 1963 auf Englisch auf, mit Freddie Frinton und May Warden; in Großbritannien kennt ihn kaum jemand, bei uns läuft er seit den Siebzigern an jedem Silvesterabend, meist auf mehreren Sendern. Miss Sophie feiert ihren neunzigsten Geburtstag – daher der deutsche Untertitel „Der 90. Geburtstag“ – mit vier Freunden, die längst gestorben sind, also spielt James sie alle der Reihe nach und trinkt jeden Toast selbst.

26. Aus welcher Sprache stammt der „Gute Rutsch“ einer verbreiteten Erklärung nach? Aus dem Jiddischen: von „Rosch“, dem hebräischen Wort für „Kopf“ wie in Rosch ha-Schana, dem jüdischen Neujahrsfest. Die andere gängige Erklärung verweist darauf, dass ein „Rutsch“ im älteren Deutsch auch eine kurze Reise sein konnte – man wünscht also eine gute Fahrt ins neue Jahr; bewiesen ist keine von beiden, und genau so sollte man es auch vorlesen.

27. Welches Tier, gern aus Marzipan, gehört zu den klassischen Glücksbringern zum Jahreswechsel? Das Schwein – „Schwein haben“ heißt schließlich Glück haben. Eine beliebte Erklärung lautet, dass bei mittelalterlichen Wettkämpfen der Letzte ein Schwein als Trostpreis bekam, gesichert ist das allerdings nicht; auf dem Tisch teilt es sich den Platz mit Schornsteinfeger, Kleeblatt, Hufeisen und Fliegenpilz.

28. Genau genommen: An welchem Tag begann das dritte Jahrtausend? Am 1. Januar 2001, nicht 2000. Unsere Jahreszählung, die der Mönch Dionysius Exiguus im sechsten Jahrhundert entworfen hat, kennt kein Jahr null – auf 1 v. Chr. folgt direkt 1 n. Chr. –, also lief das zweite Jahrtausend bis Ende 2000; gefeiert hat die Welt trotzdem ein Jahr zu früh.

29. Mit welchem Marsch endet das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, während das Publikum mitklatscht? Mit dem Radetzky-Marsch von Johann Strauss Vater – nicht vom Sohn, der den Donauwalzer schrieb, die andere traditionelle Zugabe. Das Konzert kommt aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins und wird am Neujahrstag in Fernsehen und Radio rund um die Welt übertragen.

30. Stechen: Wie viele Sekunden hat ein Jahr mit 365 Tagen? 31.536.000 – sechzig Sekunden mal sechzig Minuten mal vierundzwanzig Stunden mal 365 Tage; ein Schaltjahr hat 31.622.400. Wer am nächsten dran ist, gewinnt, und wer heimlich am Handy rechnet, scheidet aus.

Am Silvesterabend selbst

Entscheidend ist das Timing. Der Abend hat ein festes Ende, das niemand verschieben kann, und ein Quiz, das um zehn vor zwölf noch in der dritten Runde steckt, wird für den Sekt abgebrochen. Plan also rückwärts: letzte Runde gegen halb zwölf fertig, Punkte bis Viertel vor zwölf zusammengezählt, und die letzte Viertelstunde bleibt frei für Gläser, Jacken und den Countdown. Mit dreißig Fragen und den Geschichten dazu heißt das: Anfang gegen halb elf – oder ihr teilt das Quiz, zwei Runden, solange Raclette oder Fondue noch auf dem Tisch stehen, und zwei danach.

Runde zwei lässt sich live spielen. Um 23 Uhr unserer Zeit ist es in Athen und Helsinki schon Mitternacht, und wenn bei uns die Raketen steigen, ist es in London erst elf. Eine kurze Pause zum Anstoßen mit denen, die gerade ins neue Jahr gerutscht sind, hält eine Runde wach, die seit einer Stunde am Tisch sitzt. Und wer am Nachmittag das Feuerwerk von Sydney in den Nachrichten gesehen hat, ist bei Frage 16 klar im Vorteil, was zum Spaß dazugehört.

Silvester ist oft die eine Feier im Jahr, bei der drei Generationen im selben Raum sitzen und Kinder ungewohnt lange wach bleiben. Runde eins und die Farbfragen aus Runde drei funktionieren ab etwa acht Jahren, die Kalenderrunde ist eher etwas für Erwachsene. Gemischte Teams sind besser als Kindertisch gegen Erwachsene: Eine Oma, die „Dinner for One“ vierzigmal gesehen hat, und ein Teenager, der Zeitzonen im Kopf rechnet, sind schwer zu schlagen. Wenn die Jüngsten Mitternacht nicht schaffen, bekommen sie um neun ein kurzes Quiz und einen eigenen Countdown – auf Kiritimati ist das neue Jahr dann ohnehin schon zehn Stunden alt.

Das Stechen sollte eine Schätzfrage sein, denn zwei punktgleiche Teams trennt um elf Uhr abends selten noch eine Faktenfrage, die beide halb wissen. Frage 30 ist genau dafür gedacht; das Jahr der ersten Kugel am Times Square geht auch. Wer am nächsten liegt, gewinnt, und liegen beide gleich weit daneben, gibt es ein Unentschieden – zu dieser Uhrzeit ohnehin das beliebteste Ergebnis.

Wer am Handy spielt, richtet das Quiz ein, zwei Tage vorher ein und nicht um zehn vor elf am Abend selbst. Ein omequiz-Raum fasst bis zu zehn Spieler, die mit einem sechsstelligen Code beitreten; auf einer größeren Feier spielt ihr in Teams mit je einem Handy. Punkte gibt es für richtige Antworten und für Tempo, und wer woanders feiert – die Cousine im Ausland, die Großeltern, die lieber zu Hause geblieben sind –, kann demselben Raum beitreten, auf Wunsch mit Sprache oder Video. Solange noch Gäste eintrudeln, ist die Tagesrunde mit fünf Fragen ein Aufwärmen von zwei Minuten.

Und wenn das Feuerwerk vorbei ist und sich niemand mehr auf Jahreszahlen konzentrieren kann, hör auf zu quizzen. Eine Runde Tabu oder Zeichnen & Raten passt zur ersten Stunde des neuen Jahres viel besser als eine fünfte Fragenrunde.

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